Warum man in Kunst investieren sollte  

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Nur wenige Menschen wissen, wie attraktiv das Investment in Werke ausgewählter Kunstler*innen sein kann. Viele andere lassen sich häufig von den vermeintlich hohen Einstiegshürden abschrecken – etwa dem benötigten Kapital, dem Netzwerk oder dem Know-How. Dadurch entgeht ihnen eine attraktive, sichere und vor allem spannende Anlageklasse und ein vielversprechendes Investment. Wir zeigen, warum so ziemlich jede*r in Kunst investieren sollte.

Der Kunstmarkt

Ähnlich wie auf klassischen Märkten, kann man auch auf dem Kunstmarkt Höhen und Tiefen feststellen.Die Schwankungen sind jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt wie etwa am Aktienmarkt, der sich durch eine tendenziell hohe Volatilität auszeichnet.  Denn Kunst ist eine mittel- bis langfristige Investition, Haltedauern von drei bis fünf Jahren sind ganz normal. Dadurch wirken sich kurzfristige makroökonomische Effekte weniger stark auf den Kunstmarkt aus. Außerdem wird der Wert eines Kunstwerks nicht nur durch allgemeine Marktdynamiken, sondern vor allem durch den aktuellen Ruf des Künstlers oder der Künstlerin sowie die historische Wertentwicklung und erzielte Auktionspreise beeinflusst.

 

Kunst als Investment

Dass es sich lohnt, in Kunst zu investieren, fällt vor allem bei einem Vergleich des Kunstmarktes mit dem Aktienmarkt auf. Den Wertzuwachs auf dem Kunstmarkt kann man besonders gut mithilfe des ArtPrice100 quantifizieren. Dieser Index spiegelt die Entwicklung der 100 wichtigsten Künstler*innen auf dem Kunstmarkt und kann als Vergleichsindex zum S&P500 herangezogen werden.

Betrachtet man jeweils die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate im Zeitraum von 2000 bis 2022, fällt auf, dass der ArtPrice100 (7,46%) den S&P500 (6,01%) outperformt. Ein weiterer interessanter Vergleich zwischen Kunst und den Finanzmärkten ist die Entwicklung während der Finanzkrise: Im Jahr 2009 fiel die Jahresrendite des S&P500 auf -35.61%, während die Rendite des ArtPrice100 nur auf -12.19% fiel. Ein Einsturz des S&P500 um mehr als das 2,5 Fache im Vergleich zum ArtPrice100. Das liegt nicht zuletzt an der geringen Korrelation des Kunstmarktes mit den Aktienmärkten, was den ArtPrice100 auch offensichtlich krisenfester als den S&P500 macht.

Der ArtPrice100, Kunst als Investment, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten, trotz Weltwirtschaftskrise, Niedrigzinsumgebung und Corona-Pandemie, gegen den S&P500 behaupten können und demonstriert, wie aussichtsreich Kunst als Wertanlage ist.

 

Was für Kunst man kaufen sollte

Es gibt verschiedene Motive, um in Kunst zu investieren beziehungsweise Kunstwerke zu kaufen. Manche kaufen Kunst nach ihrem persönlichen Geschmack, andere zielen auf Werke ab, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine große Wertsteigerung durchlaufen werden. Hier steht also die Geldanlage im Vordergrund, für die sich besonders sogenannte Blue Chip Kunst anbietet, also Kunstwerke der weltweit renommiertesten Künstler*innen. Ihr Ruf ist seit vielen Jahren etabliert, die Nachfrage nach ihren Werken entsprechend hoch und stabil. Das macht sie zu einer tendenziell sicheren Anlage mit guter Wertsteigerung. Teilweise werden Werke dieser Künstler*innen aber auch zu Rekordpreisen verkauft. Blue Chip Kunst ist jedoch sehr teure Kunst, weshalb der Kauf ganzer Werke ein großes Investment ist, was sich bisher nur wenige Menschen leisten konnten.

Mit arttrade.io kannst Du hingegen bereits ab 250 Euro mittelbar in Blue Chip Kunst investieren und so an der Wertsteigerung partizipieren. Ohne den großen Aufwand, der sonst mit einem klassischen Kunstinvestment verbunden ist.

 

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Der Aufwand von Kunstinvestments

Mit einem klassischen Investment in Kunst ist viel Arbeit verbunden. Vor dem Kauf solltest Du das Kunstwerk und den Künstler oder die Künstlerin genau recherchieren. Du solltest klären, ob es sich bei dem Kunstwerk um ein Original handelt, damit Du nicht Opfer einer Fälschung wirst. Anschließend solltest Du versuchen herauszufinden, zu was für Preisen das Kunstwerk in der Vergangenheit verkauft wurde und an wen es verkauft wurde. Vorbesitzer*innen können einem Kunstwerk eine beachtliche Wertsteigerung verschaffen, vor allem, wenn es sich bei ihnen um Berühmtheiten handelt. Hast Du das Kunstwerk erworben, solltest Du das Kunstwerk versichern und vor Diebstahl stützen. Gibt es Anfragen das Kunstwerk auszustellen, sollten diese Anfragen gemanagt werden. Wo deine Kunst präsentiert wird, kann den Preis auch beeinflussen, also solltest Du nicht schüchtern mit Ausstellungen umgehen. All diese Punkte brauchen viel Zeit und Erfahrung – ein weiterer Grund, weshalb die Hemmschwelle in Kunst zu investieren sehr hoch ist.

 

Der Aufwand von Kunstinvestments

Mit einem klassischen Investment in Kunst ist viel Arbeit verbunden. Vor dem Kauf solltest Du das Kunstwerk und den Künstler oder die Künstlerin genau recherchieren. Du solltest klären, ob es sich bei dem Kunstwerk um ein Original handelt, damit Du nicht Opfer einer Fälschung wirst. Anschließend solltest Du versuchen herauszufinden, zu was für Preisen das Kunstwerk in der Vergangenheit verkauft wurde und vor allem an wen es verkauft wurde – also die sogenannte Provenienz prüfen. Vorbesitzer*innen – Privatpersonen oder Institutionen – können einem Kunstwerk eine beachtliche Wertsteigerung verschaffen, vor allem, wenn es sich bei ihnen um Berühmtheiten oder bekannte Institutionen handelt. Hast Du das Kunstwerk erworben, solltest Du das Kunstwerk versichern und vor Diebstahl stützen. Werke besonders berühmter Künstler*innen können auch regelmäßig in Ausstellungen eingebracht werden. Das kann wiederum den Wert positiv beeinflussen, kostet aber auch viel Zeit und Erfahrung. Diese Vielzahl an Hürden verhinderte bisher, dass viele Menschen in Kunst investieren konnten.

 

Faszination Kunst

Zuletzt ist Kunst natürlich nicht nur reine Geldanlage, sondern auch ein Kulturgut und in der Regel eine spannende Materie. Wenn man anfängt, sich mit der Kunstwelt zu beschäftigen, fällt schnell auf, wie aufregend sie ist. Wenn du in ein Kunstwerk investiert hast, hast Du auch gleichzeitig in die Künstlerin oder den Künstler investiert. Daraufhin kannst du beginnen, seine Arbeiten zu verfolgen und versuchen nachzuvollziehen, was sie oder ihn inspiriert. Vielleicht fließen Eindrücke in die Kunst ein, die dich auch bewegen und du beginnst dich selbst in der Kunst wiederzufinden.

Beginnst du zusätzlich Auktionen zu beobachten, wirst Du schnell merken in welche Richtung sich die Kunstwelt bewegt, welche Künstler*innen gerade auf und welche absteigen. Zusätzlich zu den langfristigen Entwicklungen auf dem Kunstmarkt, die man bei Auktionen gut verfolgen kann, ist der kurzfristige Nervenkitzel bei einigen Auktionen ebenfalls ein unvergessliches Gefühl.

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Kunst kann sehr persönlich sein und so kann es vorkommen, dass Künstler*innen Werke schaffen, die dich bewegen. Siehst Du bei der Recherche deines nächsten Kunstinvestments viele Arbeiten, lernst Du die Welt zusätzlich aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen. Kunst kann Meinungen vertreten, die Du vielleicht teilst und mit dem Kauf eines solchen Kunstwerkes kannst du ein Statement setzen und dich selbst verwirklichen.

Genauso könntest Du auch Künstler*innen eine Stimme geben, die deiner Meinung nach lauter gehört werden sollten. Es gibt viele Künstler*innen, die mit Ihrer Kunst Statements zu relevanten Themen setzen, die ihrer Meinung nach im öffentlichen Diskurs unterrepräsentiert sind. Mit deinem Kunstinvestment kannst Du auch diese Stimmen lauter erklingen lassen.

 

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